Diogo Silva - Equestrian Adventure
Ausritt (3 Stunden) für Fortgeschrittene
19.04.2025
Was erwartet mich bei einem dreistündigen Ausritt für Fortgeschrittene bei Diogo Silva – Equestrian Adventure? Hier erfährst du alle wichtigen Informationen über den Ablauf, den Stall, den Ausritt, ob Fotos gemacht werden und mein Fazit.
Inhaltsverzeichnis
Infos
Die Reitgäste konnten den Ausritt direkt über GetYourGuide* buchen und zahlen. Lange Hose und feste Schuhe waren Pflicht. Einen Helm konnten die Gäste vor Ort kostenlos leihen.
Die Gruppengröße betrug zwischen 1 bis 9 Gästen. Wer einen Privatausritt haben möchte, kann dies ebenfalls auf der Internetseite „Patio Eco Lodge“ buchen.
Stall
Alle Reitpferde standen entweder 24/7 auf einem Paddock mit dauerhaften Heuzugang oder einer Wiese ohne Unterstand. Das Team achtete darauf, dass die Arbeit der Pferde aufgeteilt war.
Ankunft
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Mein Ausritt Tagebuch
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Ausritt
Unser Ausritt begann direkt an der Lodge. Zunächst ritten wir einen Feldweg hinunter und bogen an einem Busch nach links auf eine grüne Wiese ab. Diese überquerten wir und gelangten schließlich über einen Rechtsbogen auf eine Asphaltstraße. Ein Stück folgten wir dem Straßenverlauf, bevor wir nach links abbogen. Der Weg führte uns durch eine kleine Siedlung mit Wohnhäusern, Hühnern und grasenden Kühen – ein friedlicher Auftakt.
Bald schon verließen wir den Asphalt und ritten auf Feldwegen über offene Wiesen, bis wir eine Trabstrecke erreichten. In vollen Zügen genossen wir das rhythmische Dahingleiten. Am Ende der Strecke ging es wieder auf eine Asphaltstraße, der wir bis zu einem Brunnen folgten. Dort boten den Pferden Wasser an.
Frisch gestärkt ging es bergauf weiter. An einer Kreuzung bogen wir rechts ab und ritten wenig später auf einen rot-schwarzen Sandweg – der erste Galopp ließ nicht lange auf sich warten! Mit dem Wind in den Haaren und den Blick zum Horizont gerichtet, galoppierten wir los.
Am Ende dieser Strecke ritten wir rechts übers Feld, von wo aus wir einen atemberaubenden Blick auf das Meer und das Dorf „Cedros“ genießen konnten. Über eine Wiese gelangten wir erneut auf eine Asphaltstraße, die uns zurück zu einem weiteren rot-schwarzen Sandweg führte – und schon wartete der nächste Galopp auf uns.
Dieser Abschnitt fühlte sich fast wie ein kleiner Dschungel an: dichter Bewuchs, schattige Bäume und ein verwunschener Charakter. Vor einer unübersichtlichen Kurve parierten wir in den Schritt durch, da auch Autos diesen Weg nutzten. Danach folgte ein weiterer, ausgedehnter Galopp auf demselben Weg.
Schließlich gelangten wir auf eine asphaltierte Straße und ritten nach links. Der Weg führte bergauf vorbei an beeindruckenden Bäumen, bevor wir an einer Kreuzung erneut rechts abbogen. Ein kurzes Stück ging es bergab, dann ritten wir eben dahin, mit fantastischer Aussicht auf das Meer, die Milchfabrik und den Wale-Beobachtungsturm, der wie ein kleiner Wächter auf einem schmalen Vulkan lag.
Wir bogen nach rechts auf einen Feldweg ab, der uns bergab in Richtung Küste führte. Unten angekommen überquerten wir eine befahrene Straße, folgten ihr ein Stück, bevor wir wieder rechts auf einen ruhigeren Feldweg abbogen. Kurz darauf begann eine weitere herrliche Galoppstrecke, die wir in vollen Zügen genossen.
Am Ende dieser Strecke erreichten wir erneut einen Brunnen und boten den Pferden Wasser an. Danach ritten wir entlang einer Straße, die direkt an der Milchfabrik vorbeiführte. Über einen Feldweg erklommen wir schließlich den schmalen Vulkan, auf dessen Gipfel sich der Walbeobachtungsturm befand. Während wir von oben die Aussicht auf das Meer genossen, durften die Pferde eine kleine Pause einlegen und etwas Gras fressen.
Nach fünf bis zehn Minuten ging es weiter. Wir umrundeten zu Pferd den kleinen, kaum sichtbaren Krater und ritten denselben Weg wieder hinab. Unten angekommen ging es nach links über ein Feld, das uns zu einem Weg führte, der zunächst eine Kurve nach rechts nahm.
Wieder nutzten wir jede Galoppmöglichkeit – stets mit dem Meer zu unserer linken Seite. Teilweise ritten wir ganz nah an den Klippen entlang und genossen traumhafte Panoramen. Besonders beeindruckend: Der Blick auf die Inseln „São Jorge“, „Graciosa“ und „Pico“.
Schließlich führte uns der Weg ein kurzes Stück direkt in den Ort „Cedros“, wo wir nochmals auf einer Asphaltstraße ritten, bevor wir wieder nach links abbogen. Dabei kamen wir an einer zerstörten Tomatenplantage vorbei, die dem Wind zum Opfer gefallen war.
Ein Trampelpfad führte uns bergab, bis wir neben einem Fußballfeld herauskamen. Dort begann erneut ein rot-schwarzer Sandweg, auf dem wir einen weiteren schönen Galopp einlegen konnten. Am Ende des Weges parierten wir durch und ritten nach links.
Nun kamen wir vorbei an Milchkühen und sahen eine Melkmaschine aus nächster Nähe. Der Weg führte uns weiter vorbei an einem liebevoll angelegten Friedhof. Danach ging es über eine Straße weiter, bis wir nach links über einen kleinen Wiesenabschnitt ritten.
Am Ende der Wiese führte uns ein Weg bergab in Richtung Küste. Ein letzter Brunnen lud zur kurzen Trinkpause für die Pferde ein. Über hügelige Feldwege erreichten wir schließlich die letzte Galoppstrecke des Tages – ein krönender Abschluss.
Im Schritt ging es auf eine befahrene Straße, der wir ein kurzes Stück folgen mussten, bevor wir nach links abbogen. Über eine Wiese und einen Feldweg gelangten wir schließlich zurück zur Lodge, wo dieser erlebnisreiche Reittag endete.
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Nach dem Ausritt
Zurück auf der Lodge sattelte und trenste jeder sein Reitpferde ab, versorgten es und gemeinsam brachten wir die Pferde zum Paddock oder zur Wiese. Am Ende halfen wir beim Aufräumen, wuschen die Gebisse aus und die Sattelgurte.
Fotos
Wir machten auf einem Feldabschnitt mit dem Blick aufs Meer und dem Dorf „Cedros“ eine Foto-Pause, bei dem jeder schöne Bilder bekam. Weitere Fotos konnten auf Anfrage gemacht werden.
Mein Fazit
Der Ausritt hatte mir sehr gut gefallen. Ein wunderschönes grünes Paradies im Atlantik zum Reiten. Es machte sehr viel Spaß und die Gegend bot viel Abwechslung. Den Pferden ging es sehr gut und das Team achtete darauf, dass alles passt.
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