Deutschland
Amrum
Reiterhof Andresen
20.11.-20.12.2023
Was erwartet mich im Praktikum bei Deutschland Amrum Reiterhof Andresen?
Hier erfährst du alle wichtigen Informationen über die Unterkunft, Mahlzeiten, einen typischen Arbeitstag, die Pferde und mein Fazit.
Inhaltsverzeichnis
Allgemeine Infos
Dieser Bericht bezieht sich auf ein Praktikum bei Deutschland Amrum Reiterhof Andresen in der WINTERZEIT! Im Sommer sind der typische Arbeitstag, Öffnungszeiten von Geschäften und Restaurants anders.
Bei diesem Praktikum war kostenlos:
· Unterkunft
· Brötchen und Brot vom Backshop
· Fahrrad
· Leitungswasser
Es handelte sich um ein bezahltes Praktikum. Die Arbeitszeit betrug 7 Stunden täglich, an 6 Tagen. Jeder 7. Tag war ein freier Tag, an dem Ausflüge unternommen werden konnten. Die Arbeitszeiten und 2 Stunden Mittagspause waren immer eingehalten worden.
Dafür musste sich die Praktikantin selbst versorgen. Der Edeka im Ort war in 5 Minuten zu Fuß erreichbar.
Wichtig: Der Edeka machte Mittagspause von 12:30-14:30 Uhr und schließt am Abend um 18:00 Uhr. Samstags hatte der Edeka nur bis 12:30 Uhr geöffnet. (Stand 12/23 für die WINTERZEIT)
Unterkunft
In einem Haus gab es drei Kellerwohnungen und eine davon war für eine Praktikantin reserviert. Die Wohnung lag 5 Minuten zu Fuß vom Stall entfernt. Für die Praktikantin stand ein Fahrrad zur Verfügung.
In der Wohnung gab es ein Badezimmer mit begehbarer Dusche, WC und Waschbecken und ein Schlafzimmer mit einem großen Bett und einem Kleiderschrank. Es gab eine kleine Küche mit Mikrowelle, Wasserkocher, Herdplatte, Kühlschrank mit Gefrierfach, Geschirr und Schränken mit genügend Platz. Von den Gastgebern kann ein kleiner Ofen in Größe einer Mikrowelle gestellt werden. Ein kleinen Tisch mit zwei Stühlen diente zum Essen. Im Wohnzimmer standen zwei bequeme Stühle zum Entspannen, zwei Wohnzimmertische, eine Lampe, ein Sideboard mit einem Fernseher und einem Kleiderschrank.
Vor Abreise musste die Wohnung einmal komplett durch geputzt werden. Bei den Heizungen musste man den Deckel zum Reinigen abnehmen. Regale, Schränke und Tische durften nicht vergessen werden. Im Bad sollten die Stöpsel aus den Abflüssen entnommen und gesäubert werden.
Wichtig: Bettwäsche, Geschirr- und Handtücher müssen selbst mitgebracht werden!
Im Haus gab es kostenloses WLAN und das Passwort konnte direkt per Whatsapp angefragt werden.
Es gab noch eine zweite Unterkunft, die sich zwei Praktikantinnen teilten. Die zweite Unterkunft ist eine kleine Wohnung mit getrennten Schlafzimmern und geteiltem Bad und geteilter Küche. Zu den Schlafzimmern ging es über eine steile Treppe mit extra breiten Stufen.
Essen
Die Praktikantin war selbst für die Mahlzeiten verantwortlich. Vor Arbeitsbeginn war es möglich bis 7:45 Uhr zu frühstücken. Mittagessen konnte ab 12:00 Uhr vorbereitet und gegessen werden. Abendessen war ab 17:00 Uhr möglich.
Es gab auch Restaurants in der Nähe. Das preiswerteste, das zu meiner Zeit geöffnet hatte, war das „Rialto“ mit durchgehenden Öffnungszeiten.
Arbeitstag
Unser Arbeitstag begann um 08:00 Uhr und umfasste folgende Aufgaben:
· Pferde füttern
· Pony Olaf, Pferd Paul und eventuell ein drittes Pony/Pferd longieren und bei Bedarf eine kleine Runde im Gelände laufen
· manchmal auf dem Reitplatz reiten, einen Ausritt machen oder Longenunterricht geben (Wetterabhängig)
· Pferde auf die Koppel bringen
· Boxen misten, frisches Stroh rein machen, Wassertränken kontrollieren und auffüllen, Heu für abends und den nächsten Morgen vorbereiten
· Stallgassen und Hofplatte kehren
· Pferde für den Reitunterricht holen
Nach unserer Mittagspause, die von 12 Uhr bis 14 Uhr dauerte, setzten wir unsere Arbeit fort und führten folgende Aufgaben aus:
· meistens mit Reitschülern Pferde und Ponys vorbereiten (putzen, satteln, trensen)
· meistens Reit- und/oder Longenunterricht geben
· Pferde nach der Arbeit versorgen
· Ponystall misten
· Sattelkammern kehren
· Pferde von der Koppel holen
· Abendfütterung
· Stallgassen und Hofplatte kehren
Um 17:00 Uhr hatten wir immer Feierabend.
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Pferde
Die meisten Pferde standen durchgehend auf verschiedenen Koppeln verteilt. Im Stall gab es 17 Boxen. In der Winterzeit waren die Boxen von den Pferden und Fohlen über Nacht belegt und tagsüber kamen sie auf die Koppel.
Mein Fazit
Mir hat das Praktikum gut gefallen. Vom Stall aus konnten wir täglich das 700 Meter entfernte Meer sehen. Bei der Arbeit halfen alle mit, damit wir auch pünktlich in die Pause oder in den Feierabend gehen konnten. Das Fahrrad war sehr gut.
Zusammenfassung Tipps und Infos
- Kopfkissen- und Bettdeckenbezug, Bettlacken, Hand- und Geschirrtücher einpacken
- Beachtet die Öffnungszeiten beim Edeka. Am besten nach Feierabend direkt einkaufen gehen oder am freien Tag.
- Schuhe einpacken, die regendicht sind und schmutzig werden können (am besten Reitgummistiefel)